Entpflichtung der alten und Einführung der neuen Kirchenvorsteher

VON ELISABETH GRAEMER

Kirchenvorsteher wird man nicht mal so nebenbei. Dieses Amt erfordert Zeit, Kraft und den Einsatz eigener Fähigkeiten unter der Prämisse, damit in verschiedenster Form mitzuhelfen, die Botschaft Jesu weiterzugeben.

Deutlich wurde dies im Gottesdienst am 03.07.2012.Da wurden die „alten“ Kirchenvorsteher/innen mit herzlichem Dank und Segen von ihren Aufgaben entbunden. Die Lesung „Es sind mancherlei Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind mancherlei Ämter; aber es ist ein Herr…“ (1. Kor. 12, 4-11) traf genau den Punkt, um den es ging: Jede/r in unserer Kirche kann mit ihren/seinen Gaben und Talenten das Seine dazu tun, Gottes Botschaft auf menschliche Art zu verkündigen und zu verwirklichen. Je vielfältiger
das Engagement – und wäre es noch so klein – desto besser gelingt dies.

Die neuen Kirchenvorsteher – die vier gewählten und zwei berufenen (Jörg Schumacher und Cornelia Wisotzky) – traten dann vor den Altar und wurden mit Gebet, Handschlag und Segen auf ihr Amt verpflichtet. Dazu hatten sie sich jeweils eine/n „Segenspaten/in“ gewählt, die ihnen ein selbst gewähltes Segenswort zusprachen – eine ergreifende Geste, wenn z.B. die Frau ihrem Mann, die Tochter der Mutter, der Freund dem Freund die Hände auflegten.

Der Embsener Kirchenchor unter Michael Haack – der selbst hier viele Jahre Kirchenvorsteher war – bereicherte den Gottesdienst musikalisch. Und danach gab es einen fröhlichen Empfang mit Glück- und Segenswünschen von vielen Seiten, denen wir alle uns gerne und von Herzen anschließen.

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